{"id":19,"date":"2011-09-10T18:59:00","date_gmt":"2011-09-10T18:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/v2.donaurun.de\/?p=19"},"modified":"2015-01-19T08:59:58","modified_gmt":"2015-01-19T08:59:58","slug":"braitsch-meistert-lauf-nach-rimini","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/donaurun.de\/?p=19","title":{"rendered":"Braitsch meistert Lauf nach Rimini"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Aulendorfer joggt 750 Kilometer in zehn Tagen<\/span><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\">Und erlebt genug f\u00fcr ein ganzes Jahr <\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<div style=\"text-align: right;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/test.donaurun.de\/blog\/Local\/Berichte\/Bericht%20Schwa%CC%88bische%20Rimini2.pdf\" target=\"_blank\">Auszug aus Schw\u00e4bischer Zeitung, Samstag 10 September 2011<\/a><\/div>\n<div style=\"text-align: right;\"><span style=\"font-size: x-small;\">\u00a0<\/span><\/div>\n<p><strong><i>AULENDORF<\/i> \u2013 Es war ein ehrgeiziger Plan, aber Martin Braitsch hat es geschafft: Er ist in zehn Tagen von Aulendorf nach Rimini gejoggt.<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u201eInsgesamt gesehen ging alles gut. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt, als es im Endeffekt war\u201c, sagt Braitsch \u00fcber seinen Lauf. Sorge hatte ihm vor allem der Spl\u00fcgenpass in der Schweiz gemacht. \u201eAber da bin ich eigentlich rauf wie ein Wiesel\u201c, erinnert sich Braitsch.<\/p><\/blockquote>\n<p>An einem Tag sei er 2000 H\u00f6henmeter hinauf- und auch wieder hinuntergelaufen. Eine Strecke von 90 Kilometer. \u201eUnd die Knie haben mitgemacht\u201c, sagt Braitsch.<!--more--><br \/>\nProblematisch wurde es auf dem Weg, der den Pass hinunterf\u00fchrt dann aber doch. F\u00fcr Radfahrer oder L\u00e4ufer gibt es keine Wege, sie m\u00fcssen sich auf der engen Stra\u00dfe fortbewegen \u2013 wie die Autos halt auch. \u201eManche machen sich einen Spa\u00df daraus, knapp an einem vorbeizufahren, um einen zu erschrecken\u201c, sagt Braitsch. Einmal war der Abstand dann allerdings zu knapp. \u201eEin Auto hat mich mit dem Seitenspiegel am Oberarm gestreift\u201c, erz\u00e4hlt Braitsch. Angehalten habe der Wagen jedoch nicht.<\/p>\n<p>Nach diesem Erlebnis wich Braitsch dann doch auf einen der Waldwege aus. \u201eIch hatte mein Blinklicht verloren. Und ohne wollte ich nicht durch die Tunnel laufen. Das w\u00e4re zu gef\u00e4hrlich gewesen.\u201c Der Waldweg erwies sich dann allerdings als zu steil. Ohne Seil nicht zu meistern, wie Braitsch sagt. Au\u00dferdem fiel sein GPS aus. \u201eIch bin dann zur\u00fcckgelaufen. Ein netter Autofahrer hat mich nach unten mitgenommen.\u201c<br \/>\nDer 45-J\u00e4hrige ist t\u00e4glich um halb acht gestartet. Sein Ziel war es, noch vor zw\u00f6lf Uhr einen Marathon zu laufen, um es nachmittags in der Hitze etwas ruhiger angehen lassen zu k\u00f6nnen. 80 Kilometer ist Braitsch durchschnittlich am Tag gelaufen. \u201eWas die Zeit anbelangt, h\u00e4tte ich mir das Ganze etwas lockerer vorgestellt. Aber das war ein Stress von morgens bis abends.\u201c Im Hotel ankommen, W\u00e4sche waschen, damit sie bis zum Morgen trocknet, Muskeln erholen, viel essen und dann ins Bett.<br \/>\nHotels suchte sich Braitsch jeden Abend spontan. Was zur Folge hatte, dass er mal weiterlaufen musste, weil ein Dorf kein Hotel hatte, mal umkehren musste, weil das Hotel im Dorf geschlossen hatte.<\/p>\n<p>Acht bis zehn Liter hat Braitsch jeden Tag getrunken. \u201eGegessen habe ich am Tag nur mal eine Banane oder einen M\u00fcsli-Riegel. Abends habe ich dann richtig viel gegessen.\u201c Trotzdem: Die 6000 Kalorien, die Braitsch t\u00e4glich beim Laufen verbrannte, konnte er auf diese Art nicht wieder reinholen. Sein K\u00f6rperfett hatte sich am Ende halbiert. \u201eVor dem Lauf und dem Training hatte ich zw\u00f6lf Kilo K\u00f6rperfett. Hinterher waren es nur noch sechs\u201c, sagt Braitsch.<br \/>\n\u00dcbernachtung ist umsonst<br \/>\nNach zehn Tagen und 750 Kilometern kam er am Strand von Rimini und in seinem Hotel an. \u201eDer Hotel- Chef hat mir dann gleich mal zwei Pils eingeschenkt. Er wusste, dass ich hergelaufen war. Und die erste Hotel\u00fcbernachtung war auch umsonst\u201c, sagt Braitsch.<br \/>\nSchmerzen hatte der 45-J\u00e4hrige w\u00e4hrend des Laufens kaum. \u201eDie F\u00fc\u00dfe tun einem nat\u00fcrlich nach 80 Kilometern ein bisschen weh. Ein paar Blasen habe ich auch bekommen. Die sind aber mit einem Pflaster wieder weggegangen.\u201c Schlimmer sei der Rucksack gewesen. Das Gep\u00e4ck, das Braitsch bei sich hatte, wog nur vier Kilo. \u201eTrotzdem hatte ich schon auf der Strecke von Aulendorf n<a style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\" href=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2B2015-01-13-2Bum-2B19.58.50.png\"><img loading=\"lazy\" class=\" alignright\" src=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2B2015-01-13-2Bum-2B19.58.50.png\" alt=\"\" width=\"161\" height=\"320\" border=\"0\" \/><\/a>ach Ravensburg einen gewaltigen Muskelkater, der mir Sorgen gemacht hat.\u201c Nach ein paar Tagen ging es aber besser. \u201eAm Ende h\u00e4tte ich, glaube ich, mit dem Rucksack schlafen k\u00f6nnen\u201c, meint Braitsch und lacht.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\"><b>Einen Lauf dieser Art w\u00fcrde der 45-J\u00e4hrige wieder machen. \u201eIch bin ja jetzt in der Hitze gelaufen. Der Gegensatz w\u00e4re spannend. Vielleicht mal ein Lauf in der K\u00e4lte. In Nordpol-N\u00e4he.\u201c <\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aulendorfer joggt 750 Kilometer in zehn Tagen Und erlebt genug f\u00fcr ein ganzes Jahr Auszug aus Schw\u00e4bischer Zeitung, Samstag 10 September 2011 \u00a0 AULENDORF \u2013 Es war ein ehrgeiziger Plan, aber Martin Braitsch hat es geschafft: Er ist in zehn Tagen von Aulendorf nach Rimini gejoggt. \u201eInsgesamt gesehen ging alles gut. 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