{"id":20,"date":"2011-08-04T18:47:00","date_gmt":"2011-08-04T18:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/v2.donaurun.de\/?p=20"},"modified":"2015-01-19T08:58:19","modified_gmt":"2015-01-19T08:58:19","slug":"martin-braitsch-joggt-nach-rimini","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/donaurun.de\/?p=20","title":{"rendered":"Martin Braitsch joggt nach Rimini"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><span style=\"font-size: x-large;\">Aulendorfer will 730 Kilometer in zehn Tagen laufen<\/span> <\/span><\/h4>\n<blockquote>\n<h4 style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach jedem Fr\u00fchst\u00fcck ein Marathon <\/span><\/h4>\n<\/blockquote>\n<div style=\"text-align: right;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/test.donaurun.de\/blog\/Local\/Berichte\/Bericht%20Schwa%CC%88bische%20Rimini1.pdf\" target=\"_blank\">Auszug aus Schw\u00e4bische Zeitung, Donnerstag 4. August 2011<\/a><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><i>AULENDORF<\/i> &#8211; Martin Braitsch ist ziemlich ehrgeizig. Au\u00df- erdem l\u00e4uft er sehr gerne. Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich beides in ihm zu einer Idee entwickelt: Am Mittwoch, 10. August, startet der 45-J\u00e4hrige zum l\u00e4ngsten Lauf seines Lebens.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor ihm liegen 730 Kilometer, eine wundersch\u00f6ne Landschaft genauso wie eine \u00f6de Ebene. Braitsch will von Aulendorf nach Rimini laufen. Die italienische Stadt mit etwa 140 000 Einwohnern liegt an der Adria. F\u00fcr den Lauf gibt sich Braitsch zehn Tage Zeit. Schafft er es, nehmen ihn seine Frau und die drei Kinder in Empfang. Denn Braitsch hat den Lauf so geplant, dass der Familienurlaub sich nahtlos daran anschlie\u00dft. <!--more--><br \/>\nDie Strecke f\u00fchrt Braitsch durch vier L\u00e4nder: Deutschland, \u00d6sterreich, Liechtenstein und Italien. Von Aulendorf geht es nach Lindau, Bregenz, Vaduz, Chur, Thusis und Viamala zum Spl\u00fcgenpass. Von dort geht es auf 30 Kilometern 2000 H\u00f6henmeter nur bergab. \u201eDas wird die H\u00f6lle\u201c, sagt Braitsch. \u201eDa bin ich jetzt schon froh, wenn ich das hinter mir habe.\u201c Das Laufen sei bergab sehr viel anstrengender als bergauf. \u201eDas merkt man vor allem in den Knien und in den Oberschenkeln.\u201c<br \/>\nDie Route hat Braitsch sich \u00fcbers Internet zusammengestellt. Er wird haupts\u00e4chlich auf Radwegen laufen und hat sich Tipps in mehreren Rad-fahr-Portalen geholt. Vom Spl\u00fcgenpass geht es nach Chiavenna, dann zum Comer See in Richtung Mai- land. Braitsch will an der Stadt vor- bei und dann durch die Po-Ebene laufen. Ein weiterer kritischer Punkt der Tour: \u201eDie Po-Ebene ist \u00f6de und sehr hei\u00df. Dort gibt es keine B\u00e4ume\u201c, sagt Braitsch. F\u00fcr ihn als L\u00e4ufer kann das gef\u00e4hrlich werden. \u201eDa werde ich auf jeden Fall mittags eine Siesta einlegen m\u00fcssen\u201c, sagt<br \/>\nBraitsch. Etwas mehr als 70 Kilometer hat er sich f\u00fcr jeden Tag vorgenommen. \u201eDas hei\u00dft, ich werde immer versuchen, morgens schon einen Marathon zu schaffen\u201c, sagt Braitsch. Ein Marathon hat rund 42 Kilometer. Die restlichen 30 will Braitsch dann am Nachmittag oder in den Abendstunden schaffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Von Ort zu Ort <\/b><br \/>\n\u00dcbernachten will Braitsch in verschiedenen Pensionen, die er auf dem Weg findet. Im Voraus gebucht hat er diese nicht. \u201eIch wei\u00df ja nie, ob ich mein Tagesziel auch immer erreiche\u201c, sagt der 45-J\u00e4hrige. \u201eEs kann sein, ich schaffe es nicht und dann w\u00fcrde ich nicht in der Pension ankommen. Oder es l\u00e4uft alles super und ich muss unterbrechen, weil die Pension schon erreicht ist.\u201c Gegen Ende der Strecke will Braitsch von Ortschaft zu Ortschaft laufen. \u00dcber Ferrara, Ravenna und schlie\u00dflich an die Adria bis nach Rimini.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich l\u00e4uft Braitsch mit leichtem Gep\u00e4ck. Dabei hat er nur einen Rucksack, der nicht viel mehr als drei Kilo wiegen soll. Die Getr\u00e4nke nicht mit eingerechnet. Mit dabei sind zwei T-Shirts und zwei Hosen, Flip-Flops, Pflaster und Medizin, Ladeger\u00e4te, ein Handy, Karten und nat\u00fcrlich Reisewaschmittel. Essen will Braitsch haupts\u00e4chlich in den Pensionen. \u201eIch esse eigentlich nie besonders viel w\u00e4hrend des Laufens.\u201c<\/p>\n<figure style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignright\"><a style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\" href=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2B2015-01-13-2Bum-2B10.27.47.png\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2B2015-01-13-2Bum-2B10.27.47.png\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"226\" border=\"0\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Die Karte ist bereit, die Kinder sind gespannt: Martin Braitsch joggt ab Mittwoch nach Rimini. Seine Kinder Mick (von links), Leonie und Sina wollen ihn am Ziel erwarten.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: left;\"><b>\u201eDas Training ist das Schlimmste\u201c <\/b><br \/>\nSeit Januar trainiert der Aulendorfer intensiv auf den Lauf. In den vergangenen sieben Monaten hat er 20 Marathons absolviert, von denen einige sogar l\u00e4nger waren als ein \u00fcblicher Marathon. \u201eDas Training ist das Wichtigste und das Schlimmste\u201c, sagt Braitsch. F\u00fcnf bis sieben Mal in der Woche hat er trainiert. Oft um f\u00fcnf Uhr morgens vor der Arbeit. \u201eMan muss sich einen Trainingsplan aufstellen, an den man sich halten muss. Sonst funktioniert das nicht\u201c, sagt Braitsch. Auch die Familie muss selbstverst\u00e4ndlich hinter dem Vorhaben stehen. Im Fall von Martin<\/p>\n<figure style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\" href=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2B2015-01-13-2Bum-2B10.28.03.png\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2B2015-01-13-2Bum-2B10.28.03.png\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"222\" border=\"0\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Drei Kilo: Mehr Gep\u00e4ck will Martin Braitsch nicht mitnehmen.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">Braitsch tut sie es auch. \u201eDas w\u00e4re sonst gar nicht m\u00f6glich gewesen mit dem ganzen Training\u201c, sagt Braitsch. \u201eNach der Arbeit und dem Training ist man dann nat\u00fcrlich oft zu fertig um dann noch mit den Kindern zu kicken.\u201c Aber die Kinder und seine Frau stehen hinter ihm und sind nun schon sehr gespannt, ob Braitsch sein Ziel erreichen wird. Er selbst ist genauso gespannt. \u201eOb es klappt, wei\u00df ich noch nicht. Es kann ja alles M\u00f6gliche passieren.\u201c \u00c4rgern w\u00fcrde es ihn nur, wenn er den Lauf wegen Unachtsamkeit abbrechen m\u00fcsste. \u201eZum Beispiel, weil ich mir den Fu\u00df umknicke.\u201c Dann w\u00fcrde er mit dem Zug fahren m\u00fcssen. Entweder nach Hause oder schon mal nach Rimini bis die Familie nachkommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aulendorfer will 730 Kilometer in zehn Tagen laufen Nach jedem Fr\u00fchst\u00fcck ein Marathon Auszug aus Schw\u00e4bische Zeitung, Donnerstag 4. August 2011 AULENDORF &#8211; Martin Braitsch ist ziemlich ehrgeizig. Au\u00df- erdem l\u00e4uft er sehr gerne. Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich beides in ihm zu einer Idee entwickelt: Am Mittwoch, 10. 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