{"id":427,"date":"2015-06-23T18:15:09","date_gmt":"2015-06-23T16:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/donaurun.de\/?p=427"},"modified":"2015-06-25T19:34:56","modified_gmt":"2015-06-25T17:34:56","slug":"427","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/donaurun.de\/?p=427","title":{"rendered":"Schw\u00e4bische Zeitung 23.06.15"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h1 style=\"text-align: justify;\">&#8222;Donaul\u00e4ufer trotzt k\u00fchlem Regen-wetter&#8220;<\/h1>\n<h6 style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/www.schwaebische.de\/region_artikel,-Donaulaeufer-trotzt-kuehlem-Regenwetter-_arid,10256323_toid,84.html\" target=\"_blank\">Auszug aus Schw\u00e4bischer Zeitung Online, Dienstag 23. Juni 2015<\/a><\/h6>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Aulendorfer Martin Braitsch folgt derzeit der Donau durch \u00d6sterreich \u2013 Knapp 3000 Kilometer bis zur M\u00fcndung ins Meer<\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aulendorf:<\/strong> Viel Regen, viele Blasen, viel Enthusiasmus: Seit einer guten Woche ist der Aulendorfer Martin Braitsch unterwegs und l\u00e4uft die Donau entlang. Sein Ziel: In f\u00fcnfzig Tagen von Donaueschingen bis ans Schwarze Meer joggen. Das sind knapp 3000 Kilometer. Nach den ersten hundert Kilometern liegt er noch im selbstgesteckten Zeitplan, w\u00fcnscht sich weniger Regen und der Schreck vor einer auffliegenden Ente sitzt ihm wahrhaftig noch in den Beinen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eLinks rauscht die Donau, die immer breiter wird, ich sehe viel Wald und sehr dunkle Wolken, wobei, jetzt kommt gerade die Sonne raus\u201c, beschreibt Martin Braitsch am Dienstagvormittag im Telefonat mit der SZ, w\u00e4hrend er Meter f\u00fcr Meter auf dem asphaltierten Radweg zur\u00fccklegt. Rund 15 Kilometer sind es in diesem Moment noch bis zur landschaftlich eindrucksvollen Schl\u00f6gener Schlinge, einer Flussschlaufe im oberen Donautal in Ober\u00f6sterreich, auf halbem Weg zwischen Passau und Linz. \u201eEs ist Tag zehn, glaube ich, manchmal wei\u00df ich gar nicht mehr, welcher Tag ist\u201c , sagt der Donaul\u00e4ufer und lacht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_428\" aria-describedby=\"caption-attachment-428\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Martin_schw\u00e4bische_Zeitung.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-428 size-medium\" src=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Martin_schw\u00e4bische_Zeitung-300x225.jpg\" alt=\"Martin_schw\u00e4bische_Zeitung\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-428\" class=\"wp-caption-text\">\u201eDa ist der Schmerz vergessen\u201c, sagt Martin Braitsch beim Blick auf die Schl\u00f6gener Schlinge in Ober\u00f6sterreich.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Donaueschingen ist Braitsch am 14. Juni losgelaufen. Die ersten drei N\u00e4chte ist er noch nach Aulendorf zur\u00fcckgekommen. Seit Ulm war er nicht mehr zu Hause. In Regensburg floh er vor Regen und Gewitter in den Dom. \u201eDas Schlimmste ist das Wetter: Regen, Regen, Regen. Das ist nicht gut f\u00fcr die Laune\u201c, sagt der 49-J\u00e4hrige und ist trotz durchweichter Schuhe und Blasen an den F\u00fc\u00dfen optimistisch. \u201eBlasenpflaster drauf, dann ist das ok. Das ist das kleinste Problem.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das viel gr\u00f6\u00dfere Problem hat mit einer Ente zu tun, die vor ein paar Tagen vor Braitsch aufgeflogen ist. \u201eDie habe ich nicht gesehen und habe ich mich erschreckt. Da muss ich eine bl\u00f6de Bewegung gemacht haben, sodass es mit in den Oberschenkel gefahren ist.\u201c Seit drei Tagen geht er deshalb im \u201eSchongang\u201c, wie er sagt: Weniger Joggen, mehr gehen. Aber Braitsch bleibt optimistisch, dass er Kilometer, die ein paar Tage mit weniger als 60 Kilometern wieder rein l\u00e4uft. Au\u00dferdem ist er in den ersten Tagen gut voran gekommen. \u201eIch bin im Zeitplan\u201c, sagt er, \u201ees kommen auch wieder Tage, an denen ich ordentlich Kilometer mache.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dabei hat Braitsch einen kleinen roten Rucksack mit dem Notwendigsten \u2013 Notfallmedizin, Shampoo in kleinen Dosen, Kartenmaterial, Wechselsocken. Das T-Shirt allerdings kann er erst in rund 150 Kilometern wechseln. Dort, in Emmersdorf an der Donau, wartet ein vorausgeschicktes Paket mit neuem Kartenmaterial, Vitamintabletten und eben Wechselklamotten. \u201eKlar wasche ich mein T-Shirt jeden Abend, aber ich bin froh, wenn ich mal ein anderes hab.\u201c Bis auf warme Kleidung fehle nichts in der Ausr\u00fcstung, sagt er. Dass er die Laufjacke aus Platzgr\u00fcnden dann doch nicht mitgenommen hat, r\u00e4cht sich bei der momentanen Wetterlage. \u201eUnterwegs hab ich mal kurz \u00fcberlegt, mir Handschuhe und eine Jacke zu kaufen\u201c, gibt Braitsch zu und blickt nach vorne. \u201eJetzt wird es bald warm und dann werde ich bei 30 Grad laufen und noch mit Sehnsucht an die k\u00fchlen Temperaturen zur\u00fcck denken.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Foto f\u00fcr neugierige Passanten<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs ist komisch, irgendwie wie zur Arbeit gehen\u201c, beschreibt Braitsch das Gef\u00fchl, jetzt nach mehr als einem Jahr Training, Routenplanung und Vorbereitung tats\u00e4chlich Kilometer f\u00fcr Kilometer die Donau hinab zu laufen. Ganz alleine ist er dabei nicht, auf dem Donauradweg trifft er vor allem auf Radgruppen. Eine, erz\u00e4hlt er, habe er in Ehingen getroffen und 100 Kilometer weiter dann nochmal. Mitunter w\u00fcrden Leute ihn ansprechen, immerhin habe er sein Projekt auf dem Rucksack abgebildet. Dort heftet ein kleines Plakat. \u201eDonaueschingen \u2013 Sulina. 2850 Km in 50 Tagen\u201c, steht dort. \u201eGestern hat einer gefragt: Darf ich sie mal fotografieren und manche wollen auch in den Rucksack schauen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbernachtungspl\u00e4tze sucht sich Braitsch unterwegs, mal spontan, mal etwas im voraus. Die Pension f\u00fcr diese Nacht hat Braitsch bereits am morgen gebucht und somit das Etappenziel festgelegt. 670 Kilometer wird er dann bereits hinter sich gelassen haben auf seinem Weg an die Donaum\u00fcndung. 2180 Kilometer liegen dann noch vor ihm.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Internet berichtet Martin Braitsch regelm\u00e4\u00dfig in einer Art Lauftagebuch. Wer dem Donaul\u00e4ufer digital folgen will, findet die Homepage unter <a title=\"www.Donaurun.de\" href=\"https:\/\/donaurun.de\">www.donaurun.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Donaul\u00e4ufer trotzt k\u00fchlem Regen-wetter&#8220; Auszug aus Schw\u00e4bischer Zeitung Online, Dienstag 23. Juni 2015 Der Aulendorfer Martin Braitsch folgt derzeit der Donau durch \u00d6sterreich \u2013 Knapp 3000 Kilometer bis zur M\u00fcndung ins Meer Aulendorf: Viel Regen, viele Blasen, viel Enthusiasmus: Seit einer guten Woche ist der Aulendorfer Martin Braitsch unterwegs und l\u00e4uft die Donau entlang. 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