{"id":72,"date":"2014-08-23T09:14:59","date_gmt":"2014-08-23T09:14:59","guid":{"rendered":"http:\/\/v2.donaurun.de\/?p=72"},"modified":"2022-10-11T09:01:44","modified_gmt":"2022-10-11T07:01:44","slug":"es-gibt-menschen-die-sind-eben-laeufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/donaurun.de\/?p=72","title":{"rendered":"Es gibt Menschen, die sind eben L\u00e4ufer"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h1 style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Aulendorfer Martin Braitsch will in 50 Tagen die Donau entlang ans Schwarze Meer joggen&#8220;<\/h1>\n<h6 style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/test.donaurun.de\/blog\/Local\/Berichte\/SZ Erster Bericht August 2014.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-wplink-url-error=\"true\">Auszug aus Schw\u00e4bischer Zeitung, Samstag 23. August 2014<\/a><\/h6>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>AULENDORF &#8211; \u201eIch laufe gerne an Fl\u00fcssen&#8220;, sagt Martin Braitsch. Der Aulendorfer ist ein begeisterter L\u00e4ufer, so begeistert, dass er sich im kommenden Jahr in das Abenteuer seines Lebens st\u00fcrzt. Er will die Donau entlang laufen, 50 Tage lang, von der Quelle bis ans Schwarze Meer.<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/SZ-Bericht-1.png\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-1000 aligncenter\" src=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/SZ-Bericht-1-300x170.png\" alt=\"\" width=\"476\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/SZ-Bericht-1-300x170.png 300w, https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/SZ-Bericht-1-768x436.png 768w, https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/SZ-Bericht-1.png 797w\" sizes=\"(max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p><!--more-->Von der Terrasse der Braitschs aus wandert der Blick \u00fcber Aulendorf und weiter \u00fcbers Schussental. \u201eNormalerweise sieht man die Alpen\u201c, sagt Martin Braitsch, verheiratet, drei Kinder, Kriminalbeamter in Friedrichshafen. Er l\u00e4uft gerne, schon immer, sagt er. Erst f\u00fcr sich, zehn bis f\u00fcnfzehn Kilometer, sp\u00e4ter Marathons. \u201eIrgendwann war ich das Laufen gegen die Stoppuhr aber leid\u201c, sagt Braitsch und legt sein Lauftagebuch auf den Terrassentisch. \u201eAulendorf &#8211; Rimini\u201c steht darauf. 2011 ist er die 730 Kilometer lan- ge Strecke gelaufen. Von Donaueschingen bis zur M\u00fcndung flie\u00dft die Donau beinahe 2900 Kilometer hinab. F\u00fcr Braitsch bedeutet das, 60 Kilometer am Tag zu laufen, um den Zeitplan einzuhalten.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eManche fragen, warum willst du deinem K\u00f6rper das antun?\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eEs gibt Menschen, die sind eben L\u00e4ufer\u201c, sagt Braitsch, der im kom- menden Jahr 50 wird. Er will es noch einmal wissen, dem K\u00f6rper noch mal beweisen, dass es machbar ist. \u201eIch sehe nicht ein, dass ich schon alt bin\u201c, sagt er, grinst ein wenig dabei und zieht einen Vergleich: Die einen w\u00fcrden nach Santiago de Compostela pilgern und er laufe eben die Donau entlang.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Mitnehmen wird er nicht viel. Einen kleinen Rucksack mit dem N\u00f6tigsten. Beim Lauf nach Rimini wog der 3,15 Kilogramm. Dieses Mal wird er etwas schwerer. \u201eDas Kartenmaterial wiegt allein ein Kilogramm\u201c, sch\u00e4tzt Braitsch. Wobei er einen Teil der Karten an eine Station auf der Strecke vorausschicken m\u00f6chte. Ein paar Lagerstationen brauche er, schon allein wegen der Schuhe. 1500 Kilometer, eine l\u00e4ngere Lebenszeit gibt er den Tretern nicht. Ansonsten kommen in den Rucksack: Sonnencreme, zweimal Laufklamotten zum Wechseln, Handy, Flipflops, Blasenpflaster. Wobei Braitsch auf Hirschtalg schw\u00f6rt, mit dem er sich die F\u00fc\u00dfe zur Blasenvorbeugung einreibt. Und wenn er doch Blasen bekommt? \u201eAufgeben werde ich wegen so etwas nicht \u2013 und wenn ich in Flipflops weiterlaufe.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>\u201eDurch Deutschland, \u00d6sterreich, Ungarn bis Belgrad ist es kein Pro- blem, da gibt es einen Radweg. Danach wird\u2019s Pampa\u201c, beschreibt Braitsch seine Strecke. Unterk\u00fcnfte will er sich spontan suchen, Hotels bucht er nicht im Voraus. \u201eEs gibt Streckenabschnitte, da liegen 100 bis 150 Kilometer zwischen den Hotels. Da muss ich dann vorher irgendwo klingeln, und fragen, ob ich \u00fcbernachten darf.\u201c Angst, etwa vor \u00dcberf\u00e4llen, l\u00e4sst er nicht aufkommen. \u201eWilde Hunde, Stechm\u00fccken, Durchfall, es kann viel passieren\u201c, sagt er, verschr\u00e4nkt die Arme vor der Brust, \u201eda will ich gar nicht so viel dran denken.\u201c Die wilden Hunde in Rum\u00e4nien, gibt er dann zu, beunruhigen ihn dann doch ein wenig. \u201eDa muss ich mal mit einem Hundefl\u00fcsterer reden.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>Ansonsten h\u00e4lt sich Braitsch von Experten fern. \u201eIch habe mal Joey Kelly angemailt, aber nie eine Antwort bekommen, Das finde ich schwach.\u201c Jetzt mache er eben, wie er es f\u00fcr richtig halte. Zur Vorbereitung l\u00e4uft Braitsch regelm\u00e4\u00dfig. Richtig viel trainieren und mehrt\u00e4gige L\u00e4ufe absolvieren will er erst ab Dezember, um sich nicht vor lauter Traing die Lust am Laufen zu verderben. Im Moment plant er noch Routen. Und er sucht Sponsoren, die ihn bei seinem Abenteuer finanziell unterst\u00fctzen.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<figure id=\"attachment_74\" aria-describedby=\"caption-attachment-74\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/v2.donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2015-01-19-um-10.04.57.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-74 size-medium\" src=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2015-01-19-um-10.04.57-300x165.png\" alt=\"Bildschirmfoto 2015-01-19 um 10.04.57\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2015-01-19-um-10.04.57-300x165.png 300w, https:\/\/donaurun.de\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2015-01-19-um-10.04.57.png 406w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-74\" class=\"wp-caption-text\">Die Donau hat eine Gesamtlange von beinahe 2900 Kilometern und f\u00fchrt durch zehn L\u00e4nder. Auf Karten hat Braitsch m\u00f6gliche Laufrouten eingezeichnet.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Gedanken machen \u00fcbers Leben<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-more-tag mce-wp-more\" title=\"Weiterlesen \u2026\" data-wp-more=\"more\" data-mce-placeholder=\"1\">\u201eIch m\u00f6chte das schaffen\u201c, sagt Braitsch und hat den Starttermin bereits festgelegt: 6. Juni 2015. Unterwegs wird er nicht nur die Landschaft genie\u00dfen. Er will die Zeit nutzen, um sich Gedanken \u00fcber sein Leben zu machen. Was k\u00f6nnte man anders machen, was sollte man mal wieder machen und wem schuldet man vielleicht noch eine Entschuldigung. Das Laufen, wei\u00df er, macht ihn entspannter im Leben und bei der Arbeit. \u201eIch kann das nur jedem empfehlen, mal \u00fcber Feld und Wiesen eine Strecke zu laufen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Aulendorfer Martin Braitsch will in 50 Tagen die Donau entlang ans Schwarze Meer joggen&#8220; Auszug aus Schw\u00e4bischer Zeitung, Samstag 23. August 2014 AULENDORF &#8211; \u201eIch laufe gerne an Fl\u00fcssen&#8220;, sagt Martin Braitsch. Der Aulendorfer ist ein begeisterter L\u00e4ufer, so begeistert, dass er sich im kommenden Jahr in das Abenteuer seines Lebens st\u00fcrzt. 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