Alle Beiträge von Martin Braitsch

Tag 20: Vac – Budapest – Szigethalom (64 km)

Guten Tag!

Szigethalom, da wollte ich eigentlich gar nicht hin. Aber dazu später. In Vac musste ich wieder mit der Fähre übersetzen. Die Fähren fahren nicht mehr auf Zuruf oder Telefonanrufe, sondern haben jetzt ihre Fahrpläne.

Fähre Vac
Fähre Vac

Ich weiß nicht, habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Donau in Ungarn „Duna“ heißt? Gleich nach der Ankunft mit der Fähre begrüßt mich ein freundlicher Hund – wirklich ein netter. Der ist drei Kilometer vor, hinter und neben mir hergewackelt. Wir haben nicht miteinander gesprochen und ohne Gruß hat er sich in der nächsten Ortschaft verabschiedet.

Hundi
Hundi

Die Wege sind zum Teil direkt an der Donau, manchmal aber auch wieder auf der belebten Straße. Hier läuft es sich nicht so schön. Ich komme an vielen Schwimmbädern vorbei, das tut weh. Auch die Ausflugsschiffe, die an dir vorbei schippern, da wirst du schon manchmal neidisch. Ich glaube, da muss ich mir einmal ein paar Kilometer gönnen. Sehr gut sind hier die Wasserstellen. Und wie ich erfahren habe, sei das Trinkwasser. Hoffentlich lügt der mich nicht an, sonst muss ich an mein Arzttäschchen greifen (literweise getrunken). Und so kann man auch länger der Hitze trotzen, wenn man beinahe jeden Kilometer die Gelegenheit zum „Duschen“ hat.

Wasserstelle
Wasserstelle

Ich habe es ja schon einmal geschrieben, ab Vac (Donauknie) geht es mit der Donau für ca. 200 Km direkt in Richtung Süden. Da wird es bestimmt nicht kälter. Wobei mir die 34 Grad Celsius heute gar nicht so viel ausgemacht haben, den Wasserstellen und dem stetigen Wind sie Dank. Und noch am Morgen war ich in Budapest. Die Hauptstadt von Ungarn ist mit seinen 1,8 Millionen Einwohnern etwa so groß wie Wien. Von der Stadt habe ich nicht so viel gesehen, natürlich das schöne Parlamentsgebäude auf der Pest-Seite. Ich bin auf der Buda-Seite gelaufen, da kann man zwar bessere Fotos machen, auf der anderen Seite ist es aber belebter und schöner, so ist zumindest meine Meinung. Und hier habe ich völlig die Zeit vertrödelt, denn heute war Redbull -Airracing. Die fegen hier direkt vor deiner Nase übers Wasser, über und unter Brücken durch. Für mich war das interessanter als irgendwelche Barockbauten. Auf dem Bild könnt ihr so ein Flieger entdecken.

Flieger vor dem Parlamentsgebäude
Flieger vor dem Parlamentsgebäude

Und schon war es nach 14 Uhr, huch, muss noch über 20 Kilometer machen. Aus den 20 wurden 24, da das eingezeichnete Hotel auf der Karte nicht existent war. Das ist aber sehr schlecht, Leute von der Huber Kartographie, denen muss ich noch eine Email schreiben. Dort habe ich mindestens 10 Leute gefragt wo denn die nächste Möglichkeit zum Übernachten ist – mit meinem fließenden Englisch – bis endlich ein netter Herr eine Pension in der Nähe kannte. Das war ein wenig weg von der Strecke, aber mir egal. Der freundliche Herr hat mich dann auch hingefahren. Gott sei Dank, nach 10 Stunden war es jetzt bereits schon 18 Uhr.

Tourdaten: 64km in 10h, Aufstieg und Abstieg 115m, 4.390 Kcal Gesamt: 1.279km, 172h 09min, Aufstieg 3.642m, Abstieg 4.274m, 106.719 Kcal

Danke Tommi Reusch für den schönen Tag 20. Da hast du dein Geld gut angelegt.

Bis Morgen Martin

Tag 19: Moča – Esztergom – Vác (70 km)

Hallo aus Ungarn!

Gestern habe ich noch in der Slowakei übernachtet. Einziger Gast in einer riesigen Pension. Alleine war ich auch beim Abendessen sowie beim Frühstück. Die ganze Nacht bellen die Hunde. Da hat jedes Haus so ein Kläffer. Einer fängt an zu bellen und alle Hunde vom Dorf machen mit. „Schumi damm damm…“ Da gibt es irgend ein Lied. An das hab ich heute schon gedacht. Wieder nur Damm, Damm, Damm ohne Bäume. Dann gehe ich doch mal in den angrenzenden Wald hinunter, da hab ich nämlich ein Weg gesehen. Der war wunderschön an der Donau gelegen, mit Strand (nächstes Lied: „Einst ging ich am Rande der Donau entlang, o, o, o, olalala…“). Blöd nur, dass der einfach aufhört – wieder zurück – und 1km obendrauf.

Die Strände werden mehr
Die Strände werden mehr
Irgendwio am Damm
Irgendwo am Damm

Wieder auf den Damm! Genau 1! Radler hat mich heute dort überholt. Für Läufer geht es dort eigentlich, aber als Radfahrer ist es in der Slowakei eher ungemütlich, da ständige Bodenwellen vom aufgeworfenen Beton und Schranken das Radeln erschweren. Ach ja, ihr Slowaken, warum grüßt ihr eigentlich nie? Dann lass ich es eben auch sein. Der einzige Radler kommt mir wieder entgegen. Ist halt wieder auf dem Rückweg, denke ich noch. Falsch gedacht, weiter vorne war die Durchfahrt / Durchgang gesperrt, obwohl auf der Karte und auf dem Handy dies als Weg durchgezeichnet war. Der Dackel auf dem Rennrad hätte mich ja warnen können, aber nein, hier sagt man ja nichts.

Meinen bestimmt nicht mich
Meinen bestimmt nicht mich

So, was tun? Zurück? Nein! Zu viel Umweg, also Schild ignorieren. Das kann ich ja sowieso nicht lesen, aber ein roter Kreis bedeutet nichts Gutes. So bin ich also weitermarschiert. Und jetzt kommt noch ein Tor. Ich stehe vor einem riesigen, umzäunten Industriegebiet, weitgehend verlassen. Über das Tor steige ich nicht. Jetzt folge ich einmal den Bahnlinien. Aber die enden dann bald auch irgendwo in der Pampa. Aber in der Nähe ist ein Tor geöffnet, das in das Industriegebiet hineinführt. Da ist mein Weg eingezeichnet, also nix wie rein. Das muss ich jetzt durchziehen. Aus dem verlassen Industriegelände wird ein betriebsames Werksgelände, wie gesagt, alles abgesperrt. So stelle ich mich stumm, die Augen auf den Boden gerichtet und dann einfach durch. An der Pforte habe ich diese Taktik durchgezogen. Der Pförtner fand das nicht so lustig, kam aus seinem Häuschen und redete mit mir, aber ich bin ja stumm! Ich Grüsse freundlich und lächle, als wäre es ganz normal, dass ich hier durchmaschiere. Und es hat geklappt. Zumindest hat niemand geschossen.

...nächster Weg
…nächster Weg
... Augen zu und durch
… Augen zu und durch

Zwei Kilometer danach (ich muss mich jetzt mal kürzer fassen) bin ich an der Grenze Slowakei / Magyarorszag (manche sagen auch Ungarn). Auf der Brücke nach Esztergom.

Grenze Slowakei Ungarn
Grenze Slowakei Ungarn
Basilika Esztergom
Basilika Esztergom

Und was ändert sich? – Die Leute grüßen wieder – Radweg mit Schatten an der Donau – Der Euro weicht dem Forint Jetzt bin ich im dritten Land angelangt, das wurde auch Zeit. In der Slowakei hat es mir nicht so gefallen. Später musste ich dann mit der Fähre wieder auf die Nordseite wechseln und die letzten 22 Km bei 37 Grad bis Vac habe ich wirklich gelitten. Der Pensionsinhaber wollte mit mir bei der Ankunft gleich einen Slivowitz trinken… Und die Frau wäscht meine Klamotten.

Tourdaten: 70 Km in 9h 20min, Aufstieg und Abstieg 65m, 5.328 Kcal

Gesamt: 1.215 Km in 162h 09min, Aufstieg 3.527m, Abstieg 4.159m, 102.329 Kcal

Danke an Mike Klug, dem Tagessponsor für heute! Morgen geht’s nach / durch Budapest Grüße aus Ungarn Martin

PS: Gastgeschenke darf man nicht abschlagen

Tag 18: Ňárad – Komárno – Moča (66 km)

Hallo Leute, und schon haben wir Juli! Nur noch diesen Monat durchlaufen, dann hab ich’s geschafft. Man merkt es auch an der Temperatur. Bei mir waren es heute 35 Grad. Vorgekommen bin ich mir teilweise wie in der Wüste.

Da waren es noch 34,8 Grad
Da waren es noch 34,8 Grad

Mein Hotel in Kroatien hat sich gemeldet, Yuhuuuu, das Päckchen ist angekommen. Und das ist das wichtigste Päckchen bei ca. 1.500 Km. Da habe ich mitunter auch neue Treter für den Rest der Wüste eingepackt. Heute konnte ich wieder früh loslegen, denn nach dem Frühstück heißt es sofort: Strecke machen, bevor es zu warm wird. Da bekomme ich bis zur Mittagszeit fast 2/3 der Strecke auf die Uhr. Dann ist aber bei mir sabbat. Bei der Hitze bring ich das nicht, ich benötige Pausen. So benötige ich oft für das letzte Drittel so viel Zeit, wie am Morgen für die ersten 4/6 :). Oder ich gehe einen Kilometer bis zum „Bing“ der GPS-Uhr (jeder Km wird signalisiert), den nächsten jogge ich dann wieder – bis zum Bing. Und wenn ein Kilometer angebrochen ist, dann wird er auch fertig gelaufen. Und wieder 1/3000 weg, denke ich oft. Gestern hatte ich auf 60 Km ja nur 15 Höhenmeter, und das waren die Brücken. Wie macht die Donau das ohne großes Gefälle? Die müsste doch fast stehen!… Aber die fließt zum Teil ganz schön schnell in Richtung Schwarzes Meer. Die Gegend hier ist fad. Wieder nur der Damm, mit rechts und links vertrockneter Wiese. Die Donau wird meist von einem Wald verdeckt. UND KEIN SCHATTEN. Aus den Radwegen werden jetzt auch schon mal normal bis stark befahrene Straßen. Und wenn 5 min kein Verkehr kommt, aber dann gleichzeitig von vorne und hinten, so dass du ausweichen mußt. Das nervt manchmal schon. Aber die Aprikosen hängen dafür für mich auch schon reif am Baum:)

Nix mehr Radweg
Nix mehr Radweg. Dafür klaue ich Aprikosen

Ich dachte immer, das ist nur in Österreich so, aber der meiste Müll am Straßenrand ist auch hier: RedBull-Dosen. Bei dem Pfand in Deutschland könnt ich oft zum Essen gehen.

Die verfolgen mich
Die verfolgen mich

Die Dosen bleiben also, die Tourieradler sind jetzt gänzlich verschwunden. Heute Mittag war ich eigentlich der Einzige, der die Dosen gezählt hat. Mensch, ich hab ja mein Bein seit gestern nicht mehr erwähnt. Heut bin ich zum ersten Mal seit längerem wieder ohne Schmerztabletten gelaufen. Ganz gut ist es noch nicht, aber ich hab mich so langsam an das Ziehen, Zupfen und Drücken gewöhnt.

Mittagessen in Komárno
Mittagessen in Komárno

Ich schreibe hier von der Pension in Moča, die ist, na ja… Ich habe auf jeden Fall die Bettseite ohne Schimmel gewählt. Und ich muß mich beim Schreiben beeilen, denn nur um 19 Uhr gibt es im Restaurant essen. Später nicht mehr?! Und ich renne von einer Ecke zur anderen und suche ein Netz. Das geht ewig mit dem Hochfahren der Bilder (WLAN negativ). Mein lieber Neffe Daniel Dorner: Ich bedanke mich für deine Unterstützung für den heutigen Tag 18. Tourdaten: 66 Km, 9h, Aufstieg 80m, Abstieg 75m, 5.118 Kcal Gesamt: 1.145 Km, 152h, 49min, Aufstieg 3.462m, Abstieg 4.094m, 97.001 Kcal Ich melde mich dann morgen nochmal Martin

Tag 17: Bratislava – Ňárad (62 km)

Ich bins wieder, ein Servus nach Deutschland.

Fange ich doch gleich mit den Danksagungen an. Heute bist du dran: ACHIM SCHÜTZ, mein erster Tagessponsor. Danke für den Tag 17.

Und dann möchte ich noch die zwei Hauptsponsoren: FIRMA HÜGLER AULENDORF und HELVETIA-VERSICHERUNGEN REILE Aulendorf erwähnen. Danke für die Unterstützung.

Um 7 Uhr bin ich in Bratislava weggekommen. Ohne Frühstück ging es heute los (das gab es in diesem Hotel nicht). Ich hatte ja noch eine Banane und Kaffeepulver mit Wasserkocher auf dem Zimmer.

Hafen Bratislava
Hafen Bratislava

Das hat auch mal ausgereicht. Und dann hatte ich ja noch einen Riegel für unterwegs. So ging es zunächst einmal durch den Berufsverkehr Bratislavas. Ich war zunächst weg vom Radweg. Da sind die Googlekarten manchmal gold wert. Zudem habe ich noch Offlinekarten aufs Handy geladen. Da sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Ab jetzt habe ich anderes Kartenmaterial in meiner Gürteltasche. Der Maßstab der alten Kompasskarten von 1:50.000 war da schon besser. Jetzt habe ich Karten mit dem Maßstab 1:100.000. Da findest du nicht so leicht doch eine Großstadt. So bin ich im Hafen Bratislava gelandet und hab dort sämtliche geschlossene Schranken ignoriert. Aber niemand wollte etwas von mir wissen.

So kam ich auf meinen Radweg. Hier ist er meist mit Euro Velo 6 – Atlantik – Schwarzes Meer ausgeschildert.

Hinweisschilder in der Slowakei
Hinweisschilder in der Slowakei

Gestern dachte ich ja noch: was für Geraden. Aber heute war es nicht anders. Ich bin auf der Nordseite geblieben, der slowakischen Seite. Auf der Südseite wäre da ja schon Ungarn. Und dann wieder ein Damm. Kurz hinter Bratislava wird die Donau immer breiter und breiter, schätze mal bis auf vier Kilometer. Das haben die Ungarn verbockt und 50 Kilometer weiter ein Staudamm mit Kraftwerk gebaut. Nicht gerade gut für die Umwelt und damals heftig diskutiert. Gabcikovo heißt das Teil. So bin ich auf der Betonbadewanne zig Kilometer gerannt und gerannt. Es wurde immer wärmer und wärmer. Meine Uhr hat 32 Grad Celsius angezeigt.

Über 55 Kilometern bin ich auf dem Betonteil gelaufen. Nicht ein einziger Baum hat mir Schatten gespendet. Gott sei Dank habe ich mich noch gegen Mittag an einer Fähre verpflegt. Sonst wäre ich eingegangen.

Verpflegung
Verpflegung

Die letzten 20 Kilometer waren dann ohne Wasser. Zum Tanken

"Betonbadewanne"
„Betonbadewanne“
...und ewige Geraden ohne Schatten
…und ewige Geraden ohne Schatten
Breite Donau
Breite Donau

hätte man den Damm verlassen und in eine der Ortschaften abseits traben müssen – da hatte ich auch keine Lust mehr dazu. Auf den Karten sind auf meiner Seite keine Hotels eingezeichnet. Auch nicht im „Netz“. Also voll auf Risiko die 60 Km runtergerissen und am „Ziel“ nach einer Unterkunft gesucht. Natürlich habe ich keines auf Anhieb gefunden. Ein Hotel gab es hier sowieso nicht aber drei Kilometer weiter, weg von der Strecke gab es eine Pension. Beim ersten Laden habe ich aber zuerst einmal eine 1,5 Literflasche Mirinda geext. Aber hier trinke ich kein Wasser mehr aus dem Hahn, das schmeckt irgendwie komisch..

Fortsetzung folgt.

Tourdaten:
62 km in 9h 30 min, Aufstieg 5m, Abstieg 15m, 4.646 Kcal

Gesamt:
1.079 Km, 143h 49min, Aufstieg 3.382m, Abstieg 4.019m, 91.883 Kcal

Gruß Martin

Tag 16: Wien – Bratislava (66 Km)

Dobry den, das heißt auf slowakisch Guten Tag! Da bin ich heute gelandet, aber von vorne: Heute Morgen war ich mal wieder der erste beim Frühstück, schon vor der offiziellen Zeit. Das Frühstück war im Freien, ja es wird immer wärmer. Wenn die anderen Gäste zum Essen kommen, bin ich schon weg. In Wien schnell über die Praterbrücke, der neuen Donau entlang und dann rauf auf den Marchfelddamm. Da geht es über 30 Km nur geradeaus. Der Damm und ich, ganz alleine, untermalt von Vogelgezwischer und mit einem wunderbaren, kräuterähnlichen Geruch in der Nase. Keine Häuser, Autos… Die Radler kommen erst ab 9 Uhr.

Marchfelddamm  Ewige Gerade
Marchfelddamm
Ewige Gerade

DSC_0248Und, mein Bein tut nicht mehr so weh. Ich laufe was geht und es wird nicht schlimmer mit den Schmerzen, im Gegenteil, ich merke teilweise gar nichts mehr. Ich kann wieder meine 5:30 min/Km laufen. Das ist das erste Mal seit Ingolstadt / Tag 6 bzw. ca. 600 Km! Da könnt ihr euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe. Das war so schön. Die Kilometer waren Ruck Zuck „gefressen“. Ich hätte durchrennen können bis… Aber ich habe ja ein Abkommen mit meinem Bein – also Gas raus. Man kann sich eigentlich nicht vorstellen, dass der Damm teilweise auch noch überflutet wird. So geschehen 2002 und 2013. Das ist bei den Donaubewohnern sowieso Thema Nr 1: Wann kommt die Donau hoch! Die Hotelchefin in Emmersdorf hat mir erzählt, dass sie innerhalb von 24 Stunden alles geräumt haben – inklusive dem Abbau der Küche… Und nach dem Damm war ich dann schon an der österreichisch – slowakischen Grenze. Nur ein Schild und ein Stein weisen darauf hin. Ich bin ja auch abseits des Radweges direkt an der Pfütze gelaufen. Jetzt bin ich schon im dritten Land.

Österreichisch / Slowakische Grenze
Österreichisch / Slowakische Grenze
Grenzbeschilderung
Grenzbeschilderung

Gleich dahinter liegt Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei (ca. 400.000 Einwohner). Das Bild der Stadt wird von der Burg Bratislava beherrscht. Hier befinden sich der Slowakische Nationalrat und die Schatzkammer. Daneben der Martinsdom, die Krönungskirche vieler Könige. Ein Wahrzeichen ist auch das UFO, ein Aussichtturm mit Restaurant (?) am Brückenkopf.

Bratislava mit Martinsdom
Burg Bratislava mit Martinsdom
UFO von Bratislava
UFO von Bratislava

Also, das Land hat sich geändert, die Sprache, die Schrift (weiß gar nicht was ich heute Abend bestellen soll), aber (noch) nicht die Währung. Die Donau heißt jetzt DUNAJ. Mitten in Bratislava habe ich auch gleich ein Hotel gefunden – like „Mozartzimmer“. Irgendwie gefällt es mir hier besser als in Wien – viel schnuckeliger und gemütlicher ist es in den engen Gassen. Überall schöne Einkehrmöglichkeiten.

"Mozartzimmer"
„Mozartzimmer“

So, jetzt ist Schluss für heute, so viel kann ich nicht jeden Tag schreiben.

Tourdaten:

66 Km in 8h 30min, Aufstieg 205m, Abstieg 220m, 5.800 Kcal

Gesamt: 1.017 Km in 134h 19min, Aufstieg 3.377m, Abstieg 4.004m, 87.237 Kcal

Servus Fülle und WW: Danke an die Tagessponsoren Jürgen Füllemann und Wolfgang Wirth Zbohom Martin